Reisebericht Namibia


Reisen durch Namibia - Abenteuer und Erlebnis auf dem schwarzen Kontinent


Noch heute erinnere ich mich an ein Erlebnis wie im Film, dass mir in der Nähe der Stadt Tsumkwe widerfuhr. Nur mit einem Übersetzer brach ich in ein traditionelles Dorf der Buschleute auf und wollte erfahren, wie sie leben.

Das ganze Dorf sammelte sich um mich, nachdem ich das Auto verlassen hatte und schaute mich mit großen Augen an. Ich war fast eine größere Sensation für sie, als umgekehrt. Man gewährte mir Einblicke ins Dorfleben.

Ähnliches passierte noch einmal im Kaokoveld beim Besuch der Himbas. Ganz im Norden an der Grenze zu Angola, dort wo die Epupafälle sind, hat man Gelegenheit die Himbas zu treffen.

Ich bedankte mich für die Gastfreundschaft stets mit mitgebrachtem Reis und trug dafür unvergessliche Erlebnisse nach Hause. Aber nicht nur Begegnungen mit Menschen sind besonders in Namibia. Namibia ist auch ein Land mit überwältigender Natur.

Besonders aufregend fand ich es, mit dem eigenen Wagen über die Straßen im Etosha Nationalpark zu fahren und mich selber auf die Suche nach Löwen, Elefanten, Giraffen und anderen Tierarten zu begeben. Bewaffnet mit Fernglas und Kamera verging die Zeit leider viel zu schnell. Aber der Erfolg ist auch ohne Führer garantiert.

Die Landschaften in Namibia sind durchweg atemberaubend und vor allem sind sie noch nicht überfüllt. Der Fishriver Canyon im Süden ist der kleine Bruder des Grand Canyon. Eine Wanderung zum Fuß der Schlucht und zurück lässt ihn aber fast genauso mächtig erscheinen.

Die höchsten Sanddünen der Welt türmen sich im Sossusvlei auf und warten darauf, bestiegen zu werden. Allerdings muss ich zugeben, dass es ganz schön anstrengend war, drei Schritte zu steigen und zwei im weichen Sand wieder zurück zu rutschen. Die Aussicht über das Meer aus Sand entschädigte jedoch für jede Anstrengung.

Das Gebiet um die Spitzkoppe hatte ich einen Abend lang für mich ganz alleine und den Sonnenuntergang dort werde ich wohl nie vergessen.